Die 7. Berlin Biennale, gefiltert durch Eisenhüttenstadt

by forgetfear

Die 7. Berlin Biennale findet nicht nur in Berlin statt. Einer Idee des Kurators Artur Żmijewski folgend nimmt sie sich Eisenhüttenstadt als Filterfolie und wird dort mindestens zwei Projekte initiieren, die eine temporäre Brücke zwischen der ostbrandenburgischen Planstadt mit all ihren Ambivalenzen und der Metropole Berlin – ebenfalls mit allen Ambivalenzen – schlagen sollen.

Im Projekt Satellite-Residency werden sich KünstlerInnen mit unterschiedlichen Wirkungshintergründen mit Eisenhüttenstadt konfrontieren und vor Ort arbeiten.

Im Projekt Sichtwechsel des me Collectors Room bzw. der Stiftung Olbricht werden zwei Grundschulen – die Schönfließer Grundschule in Eisenhüttenstadt und die Gustav-Falke-Schule im Berliner Bezirk Wedding – über Kunstobjekte in einen Dialog treten.

Während letzteres Projekt bereits angelaufen ist, beginnt die satellitäre Durchdringung von Stadt und Kunst am 09.05.2012. Was dabei geschieht, wird sich programmgemäß erst nach und nach zeigen. Die Rolle dieses Weblogs ist in diesem kleinen Informationstext beschrieben. Über die mögliche Rolle der Menschen in Eisenhüttenstadt wird in diesem Blogposting im Eisenhüttenstadt-Blog nachgedacht. Aktionen wie diese setzen auf Reflexion, Rückkopplung und also Dialog. Dies soll im realen Stadtraum in der Satelliten-Dependance in der Straße der Republik, in diesem Weblog oder auch auf der Facebook-Seite des Eisenhüttenstadt-Blogs geschehen. Weiteres folgt.

Forget Fear - gefiltert durch Eisenhüttenstadt

Forget Fear – gefiltert durch Eisenhüttenstadt (Figur des Projektes “Sichtwechsel” vor dem Biennale Flyer)

Eisenhüttenstadt, 08.05.2012 (bk)

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